FMC Facility Management Consulting GmbH

KPIs für die Branche

Mehr Transparenz, ein einheitliches Verständnis und ein besseres Benchmarking – darauf zielt ein neues Rahmenwerk mit Key Performance Indicators für das Corporate Real Estate Management aus dem ZIA ab.

 

BEZUG DER PUBLIKATION

Den Link zum kostenlosen Download der ZIA-Publikation „Leading KPIs im Corporate Real Estate Management“ finden Sie unter:

www.facility-manager.de/downloads

 

Der Zentrale Immobilien Ausschuss ZIA hat gemeinsam mit führenden Unternehmen aus dem Corporate Real Estate Management (CREM) ein Rahmenwerk entwickelt, mit dem sich der Erfolg und die Leistung von  Unternehmen aus diesem Bereich abbilden lassen. „Diese Leistungsindikatoren, die sogenannten Key  Performance Indicators (KPI), tragen entscheidend dazu bei, ein einheitliches Verständnis innerhalb der Branche zu entwickeln“, sagt Dr. Zsolt Sluitner, Vorsitzender des ZIA-Ausschusses Corporate Real Estate. Sie sollen die Transparenz erhöhen und das Benchmarking verbessern und somit zur Professionalisierung beitragen. Vor dem Hintergrund struktureller Veränderungen in Wirtschaft und Unternehmen werden die effiziente Steuerung des Immobilienportfolios und die Optimierung der Flächennutzung durch das CREM immer wichtiger.

 

Transparenz-Kennzahlen

Key Performance Indicators unterscheiden sich zunächst ganz allgemein in Steuerungs- und Transparenz-Kennzahlen. Da Steuerungs-KPIs je nach Geschäftsmodell differieren, können sie nicht vereinheitlicht werden. Transparenz-KPIs sind dagegen die relevanten Haupttreiber für das Real-Estate- Geschäft von Unternehmen. Insgesamt 15 verschiedene KPIs dienen dabei der Analyse des Portfolios und zur Festlegung von Performance-Zielen. Diese Transparenz- Kennzahlen lassen sich laut der ZIABroschüre „Leading KPIs im Corporate Real Estate Management“ in drei Kategorien einteilen:

• Immobilienkennzahlen: Sie beschreiben das Immobilienportfolio, Struktur und Zustand.

• Nutzerspezifische Kennzahlen: Sie dienen zum besseren Kundenverständnis.

• Finanzkennzahlen: Sie dienen zur Steuerung des Geschäfts (operativ und strategisch).

Notwendig für die Ermittlung der Kennzahlen ist eine ausreichende Datenbasis. Dazu zählen erstens  Flächendaten wie vermietbare Fläche, Bruttogeschossfläche (BGF) und Eigen- bzw. Mietflächen. Zweitens sind Finanzdaten erforderlich, wie etwa Mietkosten und -erlöse, Mietvertragslaufzeiten oder Instandhaltungsaufwendungen. Und drittens werden Mitarbeiterdaten benötigt, wie die Zahl der  Büromitarbeiter des Unternehmens oder die Anzahl Büroarbeitsplätze.

 

Präzise Definitionen

Die präzise Definition der 15 Transparenz- Kennzahlen bildet den Kern der ZIABroschüre und soll Corporate Real Estate Managern in Non-Property-Companies als Basis der Portfolioanalyse helfen. Entsprechend seien sie auf mehreren fachlichen Ebenen anwendbar und für unterschiedliche Zielsetzungen relevant, denn der Fokus liege nicht allein auf Finanzkennzahlen, sondern berücksichtige auch Aspekte wie Nachhaltigkeit und Mieterzufriedenheit. Zudem sollen die KPIs ein branchen spezifisches Benchmarking zur Ermittlung von Optimierungspotenzialen ermöglichen. Mitgewirkt an der Entwicklung der KPIs haben die Corporates BASF, Bayer, Bosch, Daimler, Deutsche Post DHL Group, Siemens und Volkswagen Immobilien, der Verband CoreNet sowie CBRE und Deloitte als Vertreter der Immobilienwirtschaft.

 

Robert Altmannshofer

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